01.08.2003


ATEX Zertifizierung bei Schneider Leichtbau erfolgreich abgeschlossen

Zum 30.06.2003 endete die Übergangsfrist für die Umsetzung der Richtlinie 94/9/EG für explosionsgeschützte Geräte – besser bekannt als ATEX-Richtlinie. Die EX-Richtlinie ist durch die 11. Verordnung zum Gerätesicherheitsgesetz in nationales Recht überführt worden und damit Pflicht. Die Geräte dürfen mit der Zeichnkombination Ce+ Ex gekennzeichnet und in der gesamten EU vertrieben werden.

Alle Geräte, die Schneider für den explosionsgefährdeten Bereich fertigt, besitzen nun das ATEX-Zertifikat und erfüllen damit die gegenüber den früheren Regelungen deutlich erhöhten Anforderungen an die Sicherheit.

Die ATEX-Richtlinie bezieht sich auf Explosionsgefahr durch Gase und Stäube. Sie stellt Anforderungen nicht mehr nur an elektrische Geräte, sondern auch an mechanische Elemente, wie z.B. Getriebe, Lager, Riemen (Explosionsgefahr durch Reibungswärme, elektrostatische Aufladung usw.).

Sie gilt nicht nur für Geräte in explosionsgefährdeten Bereichen sondern auch für Sicherheits- Regel- und Kontrollvorrichtungen außerhalb explosionsgefährdeter Bereiche, die mit Geräten im explosionsgefährdeten Bereich verbunden sind (Beispiel: Verbindung eines Wiegehubwagens im explosionsgefährdeten Bereich mit einem Drucker außerhalb macht eine Schnittstelle im Übergangsbereich erforderlich), sowie Bauteilkomponenten ohne eigene Funktion.

Weitere Leichtmetalle 1 | Alles über Aluminium FOLGE 10

Neben Aluminium gewinnen zunehmend auch weitere Leichtmetalle an Bedeutung in der Fertigung technischer Güter. Leichtmetalle und Leichtmetalllegierungen werden eingesetzt, wenn entsprechende Gewichts-Festigkeits-Verhältnisse nicht mit kostengünstigeren Metallen (vorwiegend Stahl) realisiert werden können.

Als Leichtmetall werden Metalle mit einem spezifischen Gewicht bis ca. 5g/ccm bezeichnet. Sie sind zu finden in den Gruppen I bis IV des Periodensystems der Elemente. Für den Leichtmetallbau interessant sind neben Aluminium vor allem Magnesium und Titanium.

Magnesium

Symbol: Mg
Elementezahl: 12 / Atommasse: 24.305 g/mol / Gruppe: Metalle

Dichte (293 K): 1.738 g/ccm
Kristallstruktur: hexagonal
Schmelzpunkt: 648.79 °C
Siedepunkt: 1107 °C
Herkunft des Namen: nach der griechischen Region Magnesia
Beschreibung: Weiches, silberweißes, sehr leichtgewichtiges Metall
Entdeckt von Joseph Black 1755 (Schottland)
Achthäufigstes Element der Erdkruste

Titanium

Symbol: Ti
Elementezahl: 22 / Atommasse: 47.88 g/mol / Gruppe: Metalle

Dichte (293 K): 4,51 g/ccm
Kristallstruktur: hexagonal
Schmelzpunkt: 1660 °C
Siedepunkt: 3287 °C
Herkunft des Namen: Titanen der griechischen Mythologie
Beschreibung: silberweißes Metall von hoher Festigkeit, gut schmiedbar
Unabhängig von einander entdeckt von William Gregor (England) und Martin H. Klaproth (Deutschland) im Jahr 1795
Zehnthäufigstes Element der Erdkruste