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15.12.2001
Freiburger Bahnhof mit neuer GepäckanlageFreiburg ist bundesweit nach Köln der zweite deutsche Bahnhof an dem eine moderne Gepäckschließanlage der Schweizer Firma Gilgen installiert wurde. Schneider fertigt die Container für die Gepäckstücke.250 unterirdische Gepäckfächer, die automatisch befüllt werden ersetzen die althergebrachten Schließfächer. Die Container, die die Gepäckstücke aufnehmen wurden speziell für diesen Zweck von Schneider entwickelt. Das Gepäck wird von der Transport-Box des Gepäckterminals aufgenommen, mit einem Aufzug ins Untergeschoss gefahren und dort in einem von 250 Fächern deponiert. Zur Abholung gibt die Anlage eine Codekarte und die Quittung aus. Höchstens 40 Sekunden dauert es, bis die Box aus dem Untergeschoss wieder nach oben gefahren ist. Vier DM kostet eine Depotzeit von bis zu 24 Stunden. http://www.kaba-gilgen.ch Gewinnung von Aluminium | Alles über Aluminium FOLGE 2 Aluminium wird aus dem Erz Bauxit gewonnen. Bauxit wird überwiegend im Tagebau gefördert. Wichtige Abbaugebiete befinden sich in Australien, Guinea, Jamaika und Brasilien. Jährlich werden weltweit rund 24 Mio. Tonnen Primäraluminium gewonnen. Für die Herstellung von Aluminium werden zunächst aus dem Bauxit die Aluminiumkomponenten mit Natronlauge herausgelöst. Zur Aluminiumelektrolyse wird elektrischer Strom benötigt, zur Herstellung eines Kilogramms Aluminium etwa 14kWh Strom. Der hierfür eingesetzte Strom stammt heutzutage vorwiegend aus emissionsfreier Wasserkraft. Umweltorientiertes Handeln ist im Zusammenhang mit der Aluminiumgewinnung sehr wichtig, da im Verhüttungsprozess perfluorierte Kohlenwasserstoffe und Schwefeldioxid anfallen (Ozonschicht, saurer Regen) sowie Rotschlamm (Trinkwassergefährdung). Die Aluminiumindustrie setzt ein Umweltmanagement ein, das über gesetzliche Auflagen zur Einhaltung von Betriebsgenehmigungen und Emissionsgrenzwerten hinausgeht. Durch den Abbau abgetragene Erdschichten werden zwischengelagert für eine spätere Rekultivierung des Landes. Moderne Filtertechnologien erlauben es inzwischen 99% der bei der Aluminiumgewinnung emittierten Fluoride aufzufangen. Die Natronlauge wird aus dem Rotschlamm widergewonnen um den Schlamm umweltverträglichen ablagern zu können. Die Lauge kann im Sinne einer Kreislaufwirtschaft wieder verwendet werden. Durch Ressourcenschonung und Emissionsverminderung aber auch vor allem der guten Recyclingfähigkeit von Aluminiumschrott kann Aluminium heute als ökologisch und ökonomisch nachhaltiger* Werkstoff bezeichnet werden. Voraussetzung ist, das es nicht benutzt wird zur Produktion kurzlebiger Güter, die eine geringe Recyclingrate erreichen. *Nachhaltigkeit: zentraler Begriff der Agenda 21, Dokument der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung, Rio, 1992. Leitbild, das die Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Lebensverhältnisse bei gleichzeitiger Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen bezeichnet. |
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